Verformungsanalyse von Bauteilen, Rahmen und Konstruktionen

Optische 3D-Messung von Verformung, Verschiebung und Torsion durch Belastung, Temperatur, Montage oder Transport.

Was geschieht wirklich mit Ihrem Bauteil?


Ein Maschinenrahmen, Kunststoffgehäuse, Schweißrahmen oder technisches Bauteil kann sich durch Belastung, Temperatur, Montage oder Transport verformen. Oft ist die Veränderung mit dem Auge kaum sichtbar, kann aber dennoch Passung, Funktion, Ebenheit oder Ausrichtung beeinflussen.


Mit einer optischen Verformungsanalyse macht MartCad sichtbar, was tatsächlich geschieht. Wir vergleichen die Geometrie vor und nach Belastung, Montage, Transport oder Temperatureinwirkung und stellen Verschiebung, Durchbiegung und Torsion als messbare Werte dar.



Das Ergebnis ist ein nachvollziehbarer 3D-Messbericht mit Farbvergleich, Vektordiagrammen, Messpunkten und Abweichungstabellen.

Verformung messen statt vermuten


Bei vielen technischen Problemen ist unklar, ob ein Bauteil tatsächlich verformt ist, wo die Verschiebung auftritt und wie groß sie ist. Das gilt zum Beispiel für Rahmen, die sich nach dem Schweißen oder der Montage verdrehen, Kunststoffteile, die sich unter Belastung durchbiegen, oder Konstruktionen, die nach dem Transport nicht mehr korrekt ausgerichtet sind.


MartCad misst diese Veränderungen berührungslos mit optischer 3D-Messtechnik und Photogrammetrie. Dadurch können auch größere Bauteile, Rahmen und kritische Teilbereiche praxisnah und reproduzierbar untersucht werden.



Die Analyse ist besonders nützlich, wenn Sie nachweisen möchten, ob eine Veränderung durch Belastung, Einspannung, Montagereihenfolge, Temperatur, Transport oder langfristige Nutzung entsteht.

Welche Vorteile bietet die Verformungsanalyse?

  • Verformung, Verschiebung und Torsion werden visuell und numerisch sichtbar.
  • Bauteile können vor und nach Belastung, Montage, Transport oder Temperatureinwirkung verglichen werden.
  • Die Messung erfolgt berührungslos und eignet sich auch für empfindliche oder größere Bauteile.
  • Der Messbericht liefert eine belastbare Grundlage für Qualitätskontrolle, Ursachenanalyse und Produktoptimierung.
  • Wiederholungsmessungen zeigen Veränderungen über die Zeit oder nach definierten Belastungsstufen.

Verformung vor und nach Transport, Montage oder Belastung messen


Soll nachgewiesen werden, ob ein Produkt während Transport, Montage oder im Einsatz verformt wurde? Dann wird das Bauteil in mehreren Zuständen gemessen: zum Beispiel direkt nach der Fertigung, nach dem Transport, nach der Montage oder nach einem Belastungstest.


Durch den Vergleich der Messungen wird sichtbar, ob Vibrationen, Temperatur, Montagedruck, Einspannung oder Eigengewicht die Geometrie beeinflusst haben.



Diese Vorgehensweise eignet sich besonders für Maschinenrahmen, Schweißkonstruktionen, Kunststoffteile, Gehäuse, Vorrichtungen, Fahrzeugrahmen und technische Baugruppen.

Beispiele aus dem Messbericht

Farbvergleiche und Vektordiagramme zeigen, wo sich ein Bauteil verschiebt, in welche Richtung die Bewegung erfolgt und wie groß die gemessene Abweichung ist.

  • TRITOP-Photogrammetrie für optische 3D-Verformungsanalyse
  • Verformungsanalyse mit Messpunkten vor und nach Belastung
  • Verformungsanalyse nach 9 kg Belastung mit Farbvergleich und Vektordarstellung
  • Verformungsanalyse nach 6 kg Belastung mit Vektordarstellung
  • Referenzmessung für wiederholbare optische Verformungsanalyse
Verformungsanalyse nach 6 kg Belastung mit Vektordarstellung

Beispiel: schrittweise Verformungsmessung

Das Bild zeigt ein Bauteil in einem Testaufbau. In diesem Beispiel wird das Bauteil schrittweise mit Gewicht belastet. Nach jeder Belastungsstufe wird eine neue Messung durchgeführt.

Die Software vergleicht jede Messung mit der Referenzmessung. Dadurch wird sichtbar:

  • wo sich das Bauteil verformt,
  • in welche Richtung die Verschiebung erfolgt,
  • und wie groß die Verformung tatsächlich ist.

Farbvergleich und Vektordarstellung machen diese Verschiebungen direkt interpretierbar. So lässt sich objektiv beurteilen, ob die gemessene Verformung innerhalb akzeptabler Grenzen liegt oder ob konstruktive Anpassungen notwendig sind.

Diese Methode wird häufig zur Validierung von Kunststoffteilen, Blechteilen, Rahmen und Strukturbauteilen eingesetzt.

Wofür eignet sich diese Messmethode?

Die optische Verformungsmessung eignet sich für Bauteile, Rahmen, technische Konstruktionen und kritische Teilbereiche größerer Objekte. MartCad vermisst keine Gebäude oder Räume; der Fokus liegt auf technischen Bauteilen, Baugruppen und Konstruktionen.

Maschinenrahmen und Schweißkonstruktionen

  • Verformungskontrolle von Maschinenrahmen, Schweißrahmen und Spannkonstruktionen
  • Untersuchung von Torsion, Setzung oder lokalen Verschiebungen

Technische Aufbauten und Montagezustände

  • Prüfung von Rahmenpositionierung und Ausrichtung nach Montage
  • Kontrolle von Ebenheit, Verdrehung und Setzung an Grundrahmen

Transport- und Fahrzeugrahmen

  • Messung von Durchbiegung oder Torsion unter Last
  • Überprüfung von Referenzpunkten nach Montage, Transport oder einem Vorfall

Forschung, Validierung und FEM-Abgleich

  • Praktische Tests an Versuchsaufbauten, Prototypen oder Prüfvorrichtungen
  • Validierung von Simulationen oder FEM-Berechnungen

Wie funktioniert die optische Verformungsmessung?

Zunächst wird festgelegt, welche Bereiche, Referenzpunkte oder Funktionsflächen relevant sind. Anschließend wird das Bauteil in einem definierten Zustand gemessen. Nach Belastung, Montage, Transport oder Temperatureinwirkung erfolgt eine zweite Messung.

Die Messdaten werden miteinander verglichen. Abweichungen werden als Farbvergleich, Vektordiagramm oder Tabelle dargestellt. Dadurch wird sichtbar, welche Punkte sich verschoben haben und wie groß die gemessene Veränderung ist.

  • kontaktlos und mobil messbar
  • geeignet für Bauteile, Rahmen und kritische Teilbereiche
  • wiederholbare Messungen über mehrere Messzeitpunkte möglich
  • Genauigkeit abhängig von Bauteilgröße, Messaufbau, Oberfläche und Messstrategie

Soll nicht nur die Verschiebung, sondern die gesamte Oberfläche digitalisiert werden, kann die Analyse mit 3D-Scannen kombiniert werden. Für Maßauswertung und Berichtserstellung ist 3D-Vermessung der passende Folgeschritt.

Messungen über längere Zeit oder bei Temperaturänderungen


Verformungen entstehen nicht immer sofort. Manchmal ist es wichtig, ein Bauteil nach längerer Belastung, Temperaturwechseln oder dauerhafter Einspannung erneut zu messen.



Je nach Anwendung können hitzebeständige Referenzpunkte, natürliche Markierungen oder semipermanente Messpunkte verwendet werden. So lässt sich vor, während und nach einem Wärmezyklus oder einer Dauerbelastung feststellen, ob eine bleibende Verschiebung oder Verformung auftritt.

Praktisches Beispiel: Torsionsprüfung eines Fahrzeugrahmens

Bei Unklarheiten über strukturelle Verformungen kann eine optische Verformungsanalyse zeigen, ob ein Rahmen verdreht oder dauerhaft verschoben ist. Durch die Erfassung definierter Referenzpunkte lässt sich objektiv feststellen, ob und wo bleibende Verformungen aufgetreten sind.

Diese Messung kann häufig ohne Demontage und ohne Berührung des Objekts durchgeführt werden. Das macht sie besonders interessant bei größeren Rahmen, technischen Aufbauten und Konstruktionen, die in montiertem Zustand beurteilt werden müssen.

Möchten Sie Verformung an einem Bauteil oder Rahmen messen?


Senden Sie uns Fotos, Abmessungen und eine kurze Beschreibung der Belastungssituation. Geben Sie an, ob es um Montage, Transport, Temperatur, Lasttest, Torsion oder eine Veränderung im Laufe der Zeit geht.


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